Packliste

Die Packliste ist lang 😀 Da wir im März fahren, gehen wir von eher spätsommerlichem bis herbstlichem Wetter aus. Die Inseln liegen von einer gemäßigten Klimazone im Süden bis in einer subtropischen Klimazone im Norden. Außerdem kann es im Gebirge immer frostig kalt werden. Der Milford Sound (siehe Foto) ist eines der regenreichsten Gebiete Neuseelands. Was packt man also ein, um für alles gewappnet zu sein?

Milford Sound – by Julius_Silver, pixabay

Jacken

Ich habe mich entschlossen, eine gute, atmungsaktive, aber trotzdem winddichte Jacke mitzunehmen, sowie eine Regenjacke mit 10.000mm Wassersäule. Schlimmstenfalls kann ich beide übereinander anziehen. Mit entsprechendem „Mid Layer“ sollte das zur Not auch bis zum Gefrierpunkt halbwegs warm halten. Die Daunenjacke wollte ich mir gerne sparen 😉 Dafür kommt aber noch eine vernünftige Regenhose mit. Die ist leicht und hat ein kleines Packmaß.

Schuhe

Wir wollen viel herum laufen und wandern, müssen aber auch viel Auto fahren. Natürlich wollen wir auch einmal auf’s Pferd… Und wer weiß, ob alle Duschen immer so sauber sind oder ob es am Strand scharfe Felsen gibt oder Seeigel. Und manchmal möchte man seinen Füßen auch etwas Licht und Luft gönnen 😀 Also nehme ich relativ viele Schuhe mit. Die guten Meindl Wanderschuhe sind am schwersten, also werde ich sie während des Fluges tragen. Dazu kommen leichte, bequeme Sneaker, Wasserschuhe, die auch als Flip-Flop-Ersatz dienen und ein Paar wandertaugliche Sandalen. VIELLEICHT nehme ich noch ein Paar leichte Filzpantöffelchen mit 😉

Rucksack/Taschen

Ich habe auf Korsika mal in einen hervorragenden, nicht zu großen Wanderrucksack investiert. Der kommt auf jeden Fall mit. Für Regensachen, Picknick und Getränke ist der spitze. Darüber hinaus habe ich einen zusammenfaltbaren Stoffrucksack und eine zusammenfaltbare Stoff-Strandtasche. Beide wiegen gefühlt fast nix und haben auch extrem kleine Packmaße. Statt einer Handtasche nehme ich aber eine Bauchtasche mit. Die kann ich ggf. auch unter dem T-Shirt tragen und merke es sofort, wenn jemand sich daran zu schaffen macht.

Hosen/Röcke

Da mir so tolle, moderne Hybrid-Wanderhosen mit Reißverschluss abnehmbaren Beinen nicht passen, muss ich wohl oder übel mehrere andere Hosen mitnehmen. Neben einer oder vielleicht zwei obligatorischen Jeans packe ich eine sehr dünne Wanderhose ein und zwei kurze Hosen. Und einen Gürtel. Außerdem darf noch eine super leichte und bequeme Fleecehose mit – für den gemütlichen Teil (statt einer Jogginghose). Die kann außerdem als Schlafanzughose an kalten Tagen dienen.

Weil ich Röcke außerdem total gerne mag, muss wohl oder übel einer mit. Zum Glück habe ich auch da leichte, schlichte Shirt-Stoff-Modelle mit Gummizug. Und damit man auch bei einem Abendessen mal chick aussieht, darf außerdem ein kleines, leichtesShirtkleid mit.

Oberteile

Neben den alltäglichen T-Shirts mit kurzem Arm und ärmellosen Shirts setze ich auf Outdoor-Hemden mit langem und kurzem Arm (je eins). Ein Shirt mit langem Arm kommt auch in den Koffer. Ich hoffe, dass ich die Merino-Unterziehsachen nicht brauchen werde. Dafür aber ein Fleecepulli (oder eine Jacke – ich mag ja meisten lieber Shirt-Jacken oder Fleecejacken statt Pullis). Falls es kalt werden sollte, werde ich nach dem Zwiebelprinzip erst ein kurzes Shirt, dann ein langes Shirt, ggf. ein Fleece Shirt/Jacke, dann die Windjacke und zuletzt die Regenjacke anziehen – ich hoffe das reicht 🙂

Unterwäsche

Wer mich kennt weiß, dass ich keine BHs mag. Also kommen statt dessen zwei Bustiers mit. Eine Strumpfhose dient als Wärme-Schicht in Notfällen und für kühlere Tage unter Rock oder Kleid. An Socken besitze ich sowieso nur Baumwollsocken, zusätzlich habe ich mir 2 Paar vernünftige Merino-Wandersocken gekauft. Ein Paar von Mamas selbstgestrickten Wollsocken muss auch mit. Und natürlich Unterhosen. Logisch!

Toilettenartikel

Hier werde ich nicht alles einzeln aufzählen. Ich denke jeder weiß, dass er eine Zahnbürste und Zahnpasta mitnehmen sollte 😉 Was hier hier lasse sind Schminkartikel (also nur ungeschminkte Bilder – sorry!), dementsprechend auch Abschminksachen und irgendwelchen Schnickschnack für die Haare. Waschen und ggf. föhnen muss reichen! Kontaktlinsen samt allem nötigen kommen ebenso mit, wie die Brille mit Etui. Ein Reiseföhn und Reisewaschmittel in der Tube müssen mit, aber nur einmal für zwei Frauen. Ich habe außerdem von meinen Wanderritten eine geniale, kleine Wäscheleine, wo man die Wäscheteile rein klemmen kann. Ich packe außerdem Hygienetücher ein – wer weiß, wie es in dem ein oder anderen Bad aussieht. Und natürlich packe ich eine Reiseapotheke (Pflaster, Blasenpflaster, kleine Schere, Desinfektion, Jodsalbe, Pathenolsalbe, Schmerztabletten, Nasenspray, Reisetabletten, Anti-Durchfalltabletten). Taschentücher sind auch wichtig, ebenso wie 50er Sonnenmilch. Da unten ist die UV-Strahlung angeblich deutlich krasser. Natürlich nehme ich auch noch ein Microfaserhandtuch mit. Das ist klein im Packmaß, leicht und trocknet schnell.

Sonstiges

Ich nehme außerdem Schwimmzeug mit. Neben den Hot Pools rund um Rotorua gibt es bestimmt auch zwischendurch mal die Gelegenheit zu Baden. Für den Hals nehme ich einen Buff mit und für den Kopf ein Cappy. Auf Handschuhe und Mütze verzichte ich aber. Im Wanderrucksack ist ein Erste-Hilfe-Pack (samt Instant-Kühlpack und Rettungsdecke), im Koffer ist Nähzeug, für den Flug habe ich ein Reisekissen und eine Schlafbrille sowie Ohrstöpsel. Ich packe außerdem eine leichte 0,8l Trinkflasche ein, die man ggf. auch unterwegs befüllen kann. Die Sonnenbrille darf auf keinen Fall fehlen (in meinem Fall zwei, eine mit und eine ohne Stärke) und natürlich ein Brillenputztuch (ist eh im Etui).

Ich nehme darüber hinaus noch meinen kleinen, leichten Baumwollschlafsack mit – ich habe keine Lust, mich vor irgendwelchem Bettzeug zu ekeln. 😉

Jetzt fehlen noch Dry Bags (da kommt für den Flug überall was rein), der Reiseführer (mal sehen, ob ich den noch als eBook kaufe um Gewicht zu sparen), die Reisedokumente samt Auslandskrankenversicherung, internationalem Führerschein, NZeTA und Reisepass sowie….

Technik

Das wird der Gewichts-Overkill! Natürlich muss meine kleine Kompaktkamera samt zwei oder drei Speicherkarten mit! Leider habe ich dafür nur noch einen Ersatzakku, aber damit müssen auch das Akkuladegerät und das Mini-Gorilla-Stativ mit. Damit man die Technik überall laden kann, kommt ein Adapter für den Zigarettenanzünder im Auto mit, an dem außerdem zwei USB-Ladeanschlüsse sind. Und natürlich haben wir auch für neuseeländische Steckdosen entsprechende Adapter gekauft, einen davon auch mit 2 USB-Anschlüssen. Dann werde ich sowohl mein „Urlaubshandy“ mitnehmen in der Hoffnung, dass es in Neuseeland dafür eine PrePaid Sim-Karte gibt. Natürlich dafür auch ein Ladekabel. Im Gepäck ist zudem ein TomTom mit neuseeländischen Karten (wir müssen ja wissen, wo wir hin fahren – inkl. Kabel), eine Solar-Powerbank (spart Anschlüsse, kann aber auch per USB geladen werden) sowie höchstwahrscheinlich das kleinste und leichteste Laptop, dass ich auftreiben kann. Irgendwie muss man ja seine Bilder von den Speicherkarten sichern. In den USA hatte ich dafür ein Netbook, aber der Akku von dem alten Ding ist hin und er braucht ca. 30 min zum hochfahren (auf Win XP). Alternativ organisiere ich mit eine portable Festplatte mir SD-Karten-Sicherungsfunktion. Mal sehen. Kopfhörer brauche ich natürlich für den Flug und auch bestimmt später mal. Total wichtig war in den USA dann auch eine Kofferwaage, damit wir wußten, ob wir mit dem Gepäck überhaupt auch wieder zurück kommen. In Neuseeland erwarte ich zwar keine großen Shopping-Orgien, aber man weiß ja nie… Die ganzen Kabel und der Kleinkram werden übrigens in einem extra dafür angeschafftem Etui/Sammler gelagert. Also hoffentlich kein Kabelsalat. Last but not Least habe ich eine Lampe gekauft, die man per Magnet irgendwo dran tackern kann, die eine Nachtlicht-Funktion hat und die man genauso gut aufhängen kann. Außerdem kann man sie auch als Powerbank benutzen.

Das war’s. Hoffentlich paßt das überhaupt alles in den Koffer 😀

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